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14.06.2018

Jubilare stehen für die Werte der Unternehmenskultur

67. Jubilarehrung bei der Paul Craemer GmbH

Herzebrock-Clarholz. „Die Jubilarehrung ist seit vielen Jahrzehnten das traditionelle Highlight in unserem Jahresablauf“, sagte der Seniorchef der Paul Craemer GmbH, Dr. Achim Brandenburg, in seiner Ansprache zur 67. Jubilarfeier seit Firmengründung in 1912. Rund 130 aktive und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer über 25-jährigen Betriebszugehörigkeit trafen sich kürzlich zu der Veranstaltung im firmeneigenen Gemeinschaftshaus des Spezialisten für Metallumformung, Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung. Mit von der Partie waren Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrats. Es galt, acht neue Ehrennadeln zu verleihen: drei Mal Gold und fünf Mal Silber. Für den musikalischen Rahmen sorgte traditionell der Craemer-Chor.

“Mit der Jubilarehrung sind wir ganz nah dran am innersten Kern unserer Unternehmenskultur”, so Brandenburg, “Langjährige Treue zum Unternehmen, gegenseitiges Vertrauen, hohes fachliches Können gepaart mit reichhaltiger Erfahrung und Verbundenheit zum Unternehmen sind die wesentliche Werte, für die unsere Jubilare und Jubilarinnen geradezu sprichwörtlich stehen.” Dies schließe eine persönliche Vorbildfunktion ein, von der der Nachwuchs lerne und profitiere. Mit der alljährlichen Ehrung der Arbeitsjubilare, die bereits ihre Ausbildung bei Craemer begonnen haben, schlösse sich immer wieder der Kreis, der für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens mit verantwortlich sei.

Im Mittelpunkt der Feier standen zunächst die drei neuen Goldjubilare: Wolfgang Wagner, Josef Wöstmann und Günter Schulz. Wagner kam 1978 zu Craemer – zunächst um in der Kalkulation zu arbeiten und Prozessorganisationsaufgaben für die Fertigung zu übernehmen. Seit 2003 ist der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann Leiter der Abteilung Informationstechnologie, nachdem er mit zunehmender Bedeutung der elektronischen Datenverarbeitung schon frühzeitig mit Aufgaben aus diesem Bereich betraut worden war. Wöstman trat 1978 seine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei Craemer an. Nach Abschluss der Lehre und anschließendem Grundwehrdienst war Wöstmann zunächst im Werkzeugbau beschäftigt. 1986 wechselte er in die Abteilung Qualitätswesen Metall, in der er seit 1990 auf die Messtechnik spezialisiert ist. Wöstman gehört zu den Gründungsmitgliedern des Craemer-Chors (1991) und ist seit 2006 Sprecher der Sängergemeinschaft. Der gelernte Kfz-Mechaniker Schulz kam ebenfalls 1978 zu Craemer und arbeitet seither in der Kunststofffertigung – zunächst als Maschinenführer, später als  stellvertretender Vorarbeiter und ab 1993 als Vorbeiter. Seit 2016 ist Schulz als Einrichter tätig und nutzt auf eigenen Wunsch die Möglichkeit der Altersteilzeit.

Es folgten die fünf frischgebackenen 25er-Jubilare: Martin Ostfechel (Konstruktion Metall), Markus Remminghorst (Prototypenbau), Lars Köbke und Thomas Reuter (beide Fertigung Kunststoff) sowie Thomas Burholt (Leiter Projektmanagement Metall). Remminghorst und Burholt haben beide ihre Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei Craemer absolviert. Während Remminghorst in den 1990er-Jahren im Werkzeugbau der damaligen Tochtergesellschaft in Borgholzhausen tätig war, bekleidet Burholt seit 2017 zusätzlich die Posten des Prokuristen und Werkleiters bei Craemer in Attendorn.

„Mit den neuen Jubilaren erhöht sich die Zahl derer, die dem Unternehmen ein Vierteljahrhundert die Treue gehalten haben, auf 366“, stellte Brandenburg fest, „71 davon blicken auf 40 und drei auf stolze 50 Jahre Firmenzugehörigkeit zurück“. Er dankte den neuen Jubilaren für ihre treue Mitarbeit, verlieh ihnen die Nadeln aus Edelmetall und übergab die Urkunden der Industrie- und Handelskammer. Alle Acht erhielten einen Scheck, für die Silbernadelträger gab es zudem eine Armbanduhr. Die Glückwünsche der Belegschaft übermittelte der Betriebsratsvorsitzende Ralf Timmer. Der Craemer-Chor unter der Leitung von Christiane Peters gratulierte mit Gesang.

Die 1912 gegründete Paul Craemer GmbH ist heute das Stammwerk der Craemer Gruppe mit je einem weiteren Produktionsstandort im Sauerland, in der Slowakei und in Großbritannien. Die Gruppe hat rund 900 Beschäftigte und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von rund 265 Millionen Euro.