Benefiz-Veranstaltung

Der Nachwuchs gibt das Tempo vor: Bei der Mitmach-Etappe des Paul-Craemer-Laufs in Herzebrock-Clarholz stand der Spaß am Sport im Vordergrund. (Foto: Die Glocke, Nieländer)

Strahlemann: Mitorganisator Werner Goldkuhle war hochzufrieden mit dem Verlauf des Tages. (Foto: Die Glocke, Nieländer)

„Lauf wird Eigendynamik entwickeln“

Beim dritten Paul-Craemer-Lauf hat alles gepasst. Bei gutem Wetter haben die Organisatoren der „Craemer-Fun-Runner“ am Samstag die Starterzahl verdreifacht und sich über einen neuen Teilnehmer-Rekord von 434 Läufern und Walkern gefreut.

 

„Das war einfach toll. Als Erfolg hat sich die Mitmachetappe erwiesen“, erklärte Werner Goldkuhle aus dem Organisations-Team. Die 3,5 Kilometer lange Strecke von der Heinrich-Heine-Straße bis zum Ziel auf dem Craemer-Werksgelände lockte allein 301 Teilnehmer an. Der Großteil der Starter kam dabei aus den drei Herzebrocker Grundschulen, die in diesem Jahr die Profiteure der Benefiz-Veranstaltung sind. Die Erlöse sollen an die Fördervereine gehen. Entsprechend motiviert waren die Schulen im Vorfeld und machten kräftig Werbung. Auch viele Eltern und Walker gingen an den Start.

 

Nach dem Erfolg dieser erstmals angebotenen Mitmach-Etappe ist für Werner Goldkuhle klar, dass diese trotz des größeren Aufwands einen festen Platz im Programm des Paul-Craemer-Laufs finden wird. „Alle, die dabei waren, waren begeistert. Ich glaube, der Paul-Craemer-Lauf wird jetzt eine gewisse Eigendynamik entwickeln und ein Selbstläufer werden, so gut ist er bei den Teilnehmern angekommen“, erklärte Goldkuhle und hegte die Hoffnung, dass der Lauf nun seinen festen Platz in vielen Terminkalendern finden wird.

 

Besonders gut kam bei den Läufern der Shuttle-Service sowie die musikalische Begleitung an den Etappenpunkten an. „Wir versuchen, uns jedes Jahr zu verbessern und schauen auch, wo es Ansätze für das nächste Jahr gibt“, erklärte Goldkuhle.

 

Zwei Läufer bewiesen am Samstag eine ganz besondere Ausdauer. Detlev Luftfky (Craemer-Fun-Runner) und der Rheda-Wiedenbrücker Michael Klasmeier liefen die komplette Strecke über neun Etappen von 55 Kilometern rund um Herzebrock-Clarholz. Besonders die Leistung von Luftfky war beeindruckend, da der Herzebrocker erst eine Woche zuvor beim Münster-Marathon teilgenommen hat. „Respekt, das ist eine Nummer“, sagte Werner Goldkuhle, Trainer der „Craemer-Fun-Runner“.

 

Da viele Läufer mehr als nur eine Etappe liefen, fiel auch die Bilanz von Werner Goldkuhle noch beeindruckender aus. „Insgesamt sind 587 Etappen und mehr als 2700 Kilometer gelaufen worden“, freute sich Goldkuhle. Jetzt muss nur noch ausgerechnet werden, was für eine Summe dabei herumgekommen ist.